Die Dresdner Literaturner präsentieren „KRIMIS RICHTIG LESEN & SCHREIBEN“

von Mirjam C. Hoff

Lesedauer 2-3 min

Warum gibt es keinen perfekten Mord? Dieser und anderen Fragen gehen wir am 15.10.2021 um 18:00 im Putjatinhaus in Kleinzschachwitz in einem Gespräch mit dem Kriminalisten und Autor Dr. Manfred Lukaschewski auf den Grund.

Haben Sie schon einmal einen Krimi gesehen oder gelesen, bei dem Sie sich gefragt haben, ob das alles realistisch ist? Oder ob vielleicht der Kommissar seine Kompetenzen überschreitet? Oder ob die Verhörtechnik nach dem Motto „Guter Polizist“ und „Böser Polizist“ immer noch angewandt wird?

Für Krimischreiber wird das Ganze noch komplexer. Denn wo kann man recherchieren, was einem ein Muster aus Blutspritzern sagen kann und was nicht? Von welchen Oberflächen man Fingerabdrücke abnehmen kann, oder wie man Spuren bei Schussverletzungen auswertet?

1951 geboren, studierte Manfred Lukaschewsik  zunächst Physik. Darauf folgte ein Kriminalistikstudium in Berlin mit Promotion zum Dr. jur. Er arbeitete bei einer Morduntersuchungskommission mit Schwerpunkt Ballistik und übernahm später die Leitung einer Morduntersuchungskommission.

Heute Abend wird er zeigen, dass es (fast) unmöglich ist, bei einem Mord keine verräterischen Spuren zu hinterlassen. Unser Angebot richtet sich an Krimiautor*innen, die bestrebt sind, authentisch in ihren Büchern agieren zu lassen. Sowie an Leser, die sich allgemein für Krimis interessieren und schnell gemerkt haben, dass das Fernsehbild reichlich irreführend über die kriminalpolizeiliche Arbeit informiert.

Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt im Putjatinhaus https://www.putjatinhaus.de/ an. Der Eintrittspreis beträgt 10,00 €. Wir bitten Sie außerdem sich an die bestehenden Coronaregeln des Putjatinhauses zu halten.

Achtung: diese Veranstaltung ist nicht für Kinder und Jugendliche geeignet.

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