Drei Jahre und zwölf Monate

von Bianka Bleisch

Ausdauer, Fleiß und vor allem Übung braucht sowohl das Schreiben wie das Turnen. Insofern fand ich sofort passend, dass wir im April 2009 den Namen „Dresdner Literaturner“ gewählt haben. Genau in jene Abstimmungszeit stieß ich zu der Autorengruppe, die bereits seit 2007 existiert.

Ich erinnere mich genau an mein erstes Treffen. Einen Text sollte ich mitbringen! Besaß ich neben dem bisher erlernten durch ein Fernstudium auch Talent zum Schreiben? Ich litt unter Herzklopfen, eiskalten Händen und die Toilette war an diesem Tag mein Lieblingsort.

Inzwischen gibt es einen gemeinsam veröffentlichten Erzählband und ich kann mir ein Schreibleben ohne meine Mitstreiter bzw. Mitturner nicht mehr vorstellen. Es wird geschrieben, getroffen, gemailt, Textarbeit geleistet und viel gelacht.

In den letzten zwölf Monaten ist das literarische Schaffen durch die Vereins-Gründungs-Bürokratie zwar etwas kurz gekommen, doch gelacht haben wir genauso oft.

Anträge, Satzungsinhalte, Protokolle, Rechenschaftsbericht, Abstimmungen kosten Zeit und Nerven, die vor allem der Vorstand haben muss. Auch die Zusammenarbeit mit Studenten der Hochschule Mittweida, die unserem Verein ein medientaugliches Outfit verpassen, ist ebenso zeitintensiv wie auch unglaublich bereichernd.

Und daneben gedeihen Texte für unseren zweiten Erzählband.

Ich bin stolz, Mitglied der „Dresdner Literaturner e.V.“ zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.