Der perfekte Mord?

von Ariane Ruecker

Lesezeit: 1-2 min

Zu einem besonderen Vortrag zum Thema „Krimis richtig lesen und schreiben“ oder „Warum es keinen perfekten Mord gibt“ lud der Dresdner Literaturner e. V. am Freitag, den 15.10.21 ins Putjatinhaus Kleinzschachwitz.

Vortragender war Dr. Manfred Lukaschewski, studierter Astrophysiker und langjähriger Leiter einer Mordkommission in Berlin, Ermittler sowie Autor mehrerer Sachbücher zu den unterschiedlichsten Themenbereichen der Kriminalistik.

Er erzählte sehr realitätsnah (und bebildert), was sich anhand von Totenflecken über den Tod des Opfers herausfinden lässt, was passiert, wenn man Tote massiert, warum Tote mitunter grün aussehen, warum Störtebecker nicht mehr laufen konnte, ein geköpftes Huhn aber noch über den Hof flattern kann, wie man Erhängen, Erwürgen und Erdrosseln voneinander abgrenzt, warum es eine dumme Idee ist, jemanden durch ein vorgehaltenes Kissen zu erschießen, welche Überraschungen ein erweiterter Tatort bietet und vieles mehr.

Die Gäste waren ausnahmslos begeistert, sodass die Gesprächsrunde nach dem eigentlichen Vortrag lebhaft fortgesetzt wurde.

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