Bücher im Schloss

von Mirjam C. Hoff

Schloss Albrechtsberg

Lesedauer 2-3 Minuten

Auch im Corona-Jahr 2020 gab es einen TAG DES OFFENEN DENKMALS, der sich vor allem dadurch von vergangenen Jahren unterschied, dass ein Großteil der Veranstaltungen in die digitale Welt verlegt wurden. Es gab digitale Rundgänge durch historische Gebäude, digitale Vorträge und digitale Einblicke in die Geschichte diverser Denkmale. Aber „Geschichte zum Anfassen“ ist eben nur dann besonders, wenn sie auch wirklich zum Anfassen ist.

Deshalb waren wir froh, dass es DRESDEN erLESEN  auch dieses Jahr wieder ohne Computer und Monitor gab. Und wir, der DRESDNER LITERATURNER E.V., waren wieder dabei. Im wunderschönen Schloss Albrechtsberg hatten wir einen Platz im Roten Salon der Beletage. Dieser diente einstmals der Gräfin Rosalie als Empfangsraum für ihre Räume im östlichen Flügel. Unter einem riesigen Kronleuchter, mit wunderschönem Ausblick auf die Elbwiesen, teilten wir uns den Platz mit den MÖRDERISCHEN SCHWESTERN, einem Verein, der sich der Förderung der von Frauen verfassten deutschsprachigen Kriminalliteratur verschrieben hat.

Neben unseren beiden Ständen konnte man sich im Schloss die Angebote von über 20 Verlagen aus der Region ansehen. Vom Wannenbuch bis zum Hörbuch war alles vertreten, was die Buchwelt hergibt. Einen schönen Einblick gab es auch dieses Jahr wieder durch das Rahmenprogramm, mit Poetry-Slam, Jazz, Theater und natürlich verschiedenen Lesungen. Dass das Programm dieses Jahr ausschließlich im Freien stattgefunden hat, hat die Besucher sicherlich nicht gestört. Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen waren die Terrassen rund um das Schloss und auch der Park sehr gut besucht.

Aber auch an unserem Stand begrüßten wir wieder viele Interessierte, die sich über unseren Verein informierten, Fragen stellen konnten und auch das ein oder andere Buch erwarben. Unser Würfelspiel, bei dem man sich eine unserer beiden Anthologien für Preise zwischen 1,00 und 6,00 Euro erwürfeln konnte, kam bei vielen Gästen gut an und half manches Mal, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder möglich sein wird, ohne Mundschutz durch das 170 Jahre alte Schloss zu flanieren, um in Geschichte und Geschichten eintauchen zu können.

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