Das Buch der Illusionen von Paul Auster


von Kay

Mit Cormac McCarthys „Der Passagier“ und „Stella Maris“ sowie Paul Austers New York Trilogie habe ich mich auf eine Reise in die obskure amerikanische Literatur begeben. Die New York Trilogie fand ich besonders anspruchsvoll, besonders „Schlagschatten“, das ich zweimal lesen musste. Auf jeden Fall habe ich gelernt, dass nicht alle Handlungsenden in einem Roman verknüpft werden müssen.

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Wanderung mit Poesie


von Veronika Hanusch

„Dresden am Meer“ nannte Uta Hauthal ihren letzten Spaziergang für dieses Jahr. Im Gepäck die „Dresdner Spaziergänge“ (1912) von Johanna Marie Lankau, sowie Passagen und Essays aus Uta Hauthals „Zeitgedanken (2023).

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Wein, Wasser, Weltuntergang


von Susanne Steinbrecher

Freitag, der 27.6. 17.30 Uhr. In einer Stunde wird das Elbhangfest 2025 offiziell eröffnet. Überall wird noch hektisch vorbereitet. Es wird gehämmert, verkabelt, getrommelt, geklimpert. Aus der Loschwitzer Kirche dringen Musikfragmente. Der Chor singt sich für das Eröffnungskonzert ein. Passanten, die an der Seniorenbegegnungsstätte BÜLOWH vorbeieilen, haben wenig Muße, unserer Einladung zur Lesung zu folgen.

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Sommerfest mit Texten der Literaturner


von Mirjam C. Hoff

Am Abend der Mitsommernacht trafen sich die Literaturner zum Sommerfest im Erich Kästner Haus für Literatur. Neun Vereinsmitglieder nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Texte in 15 Minuten vorzustellen. Vom Brand in Rom, dem Verschwinden verschiedener Personen aus einem Sanatorium an der Ostseeküste, der Entführung eines Babys, über eine Weinprobe in den frühen 80er Jahren bis zu den spannenden Ereignissen in einer Traumwelt war alles dabei.

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Alexander Estis – Stadtschreiber 2025 in Dresden


von Kay

Am 11.6.2025 hatte die Zentralbibliothek Dresden zur Antrittslesung des neuen Stadtschreibers geladen. Alexander Estis, auch „bekannt“ unter seinen Verwechslungsnamen Essig, Estrich, Esstisch oder Ersties, ist ein russisch-jüdisch-deutsch-schweizerischer Schriftsteller, dessen tägliche Arbeit darin besteht, das Schreiben von Romanen zu vermeiden. Stattdessen liefert er amüsante, ironische bis nachdenkliche Miniaturen und andere Kurztexte ab, die schon mal mit einer komplett weggekürzten Existenz oder einem angeschossenen Katzenfeind enden.

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