Quatsch nicht und schreib!

von Kay

An einem lauen Frühsommerabend trafen sich drei Literaturner in der Bar Mora 77. In kreativer Atmosphäre, Wein und Limo auf dem Tisch, ließen wir uns von Lea erklären, was es mit „Shut up and write“ auf sich hat. Schließlich organisiert sie das globale Phänomen – hier in Dresden. Zunächst stellte jeder sein Schreibprojekt für den heutigen Abend vor. Yvonne wollte an ihren Charakteren basteln, ich machte mich an die Überarbeitung einer Kurzgeschichte und Lea nahm sich ihren Abenteuer-Roman “The weight of a sunken world” vor.

Und schon ging es los, streng nach den Regeln. Lea gab den Startschuss, und für eine Stunde vertieften wir uns in die Buchstaben. Wir klimperten auf unseren Tastaturen, schlürften Getränke, in den Denkpausen beobachteten wir das Partyvolk der Dresdner Neustadt vor den großen Fenstern. Gegen 20:45 weckte uns Lea und jeder berichtete, wie gut er vorangekommen war.

Shut up and write ist ein Format der Textarbeit, das Schreibwerkstätten gut ergänzt. Man hat viel Zeit, sich mit dem eigenen Text zu befassen. Für mich war es erstaunlich, wie die bloße Präsenz anderer Schreiber noch mehr Abstand zwischen mich und meinen Text gebracht hat, den ich normalerweise nur durch lange Pausen zwischen Schreibimpuls und Überarbeitungsphase erreiche. Danke an Lea und Shut up and Write! Bis zum nächsten Mal! Shut up and write findet jeden zweiten Montag statt. Mehr Informationen gibt es hier: https://www.shutupwrite.com/event/id2uW26WYu01


Autor: Kay